„Es geht um Energie und Überzeugung“

DANIEL THIOUNE VOR DEM AUSWÄRTSSPIEL BEIM SC FREIBURG

05.02.26 von Colin Hüge | 3 Min

Daniel Thioune auf dem Podium bei der Pressekonferenz im Weserstadion

Premiere an der Seitenlinie: Wenn der SV Werder am Samstag, 07.02.2026, um 15.30 Uhr (live bei Sky, in der DAZN-Konferenz und im Liveticker auf WERDER.DE) beim SC Freiburg zu Gast ist, wird es das erste Bundesligaspiel von Daniel Thioune als Cheftrainer der Grün-Weißen sein. Auf der Pressekonferenz vor der Partie spricht der 51-Jährige u. a. über…

… sein Debüt als Bundesliga-Trainer: „Das ist etwas Besonderes für mich. Man arbeitet fleißig darauf hin, und wenn man diese Fußballlehrer-Lizenz erwirbt, will man das auch erreichen. Die Freude ist definitiv sehr groß, und dann auch hier Trainer sein zu dürfen, ist sehr privilegiert. Die Mannschaft und der Verein stehen aber im Vordergrund und dass wir jetzt in Freiburg ein gutes Ergebnis einfahren wollen.“

… die ersten Eindrücke im neuen Verein: „Die Zeit war sehr kurz. In den letzten 24 Stunden haben wir sehr fleißig gearbeitet und versucht, alle neuen Gesichter kennenzulernen. Die Mannschaft muss erstmal ein Gefühl für mich bekommen. Es steht noch sehr viel an. Wichtig ist, alles einzusortieren und da wird das Spiel am Samstag erst einmal das Bedeutenste sein.“

… die Stimmung im Team: „Wenn man zehn Spiele nicht gewinnt, fehlt es an Leichtigkeit. Das weiß ich selbst als jemand, der lange im Profibereich tätig ist. Das gilt es, zurückzugewinnen, gepaart mit dem nötigen Engagement. Jeder kann sich empfehlen und beweisen. Es geht um Energie und Überzeugung, aber auch um die nötige Bereitschaft. Das versuche ich den Jungs zu vermitteln. Wenn man erfolgreich Fußball spielt, kommt die Leichtigkeit von allein.“

Daniel Thioune mit Mütze und Winterjacke auf dem Trainingsplatz des SV Werder Bremen
Steht vor seinem Debüt als neuer Werder-Cheftrainer: Daniel Thioune (Foto: W.DE).

… seine ersten Ansätze: „Es geht darum, Lösungen zu finden. Ich bin Trainer und kein Zauberer, um in drei Tagen schon alles reingeben zu können. Es geht darum, den Bock erstmal umzustoßen und ich merke, dass die Jungs dafür sehr fokussiert arbeiten.“

… den Gegner SC Freiburg: „Der SC Freiburg hat die letzten acht Heimspiele nicht verloren. Im Breisgau ist es sehr schwierig zu bestehen. Die Freiburger sind in ihren Abläufen sehr geordnet, woran wir uns orientieren müssen. Ich werde versuchen, meinen Jungs Lösungen an die Hand zu geben, damit wir den Freiburgern wehtun können.“

… Leo Bittencourt: „Leo ist seit sieben Jahren hier und hat ein großes Standing im Verein. Er, und auch alle anderen, haben Vollgas gegeben im Training. Sie alle wollen auf dem Platz stehen. Ich weiß um seine Wichtigkeit im Kader und im Verein. Wir werden seine Rolle definieren.“

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